Verschrottungsprämie und kein Ende! Das Instrument, das die Bundesregierung geschaffen hat, um die Konjunktur zu beleben, schafft es praktisch jede Woche auf die Titelseiten der Zeitungen und in die Abendnachrichten im Fernsehen. Natürlich wird auch online darüber berichtet.

Heute ist die Verlängerung der Verschrottungsprämie ein heißes Thema. Die Verschrottungsprämie sollte eigentlich auslaufen, sobald der Fördertopf aufgebraucht ist, der immerhin 1,5 Milliarden Euro umfasst(e) – etwa 600.000 Anträge können so bezahlt werden. Das für die Verwaltung der Mittel zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat bereits knapp 350.000 Anträge erhalten, es könnte also knapp werden bis Dezember.

verschrottungspraemieDie finanzielle Ausgestaltung des Abwrackprämien-Topfes soll nun ausgeweitet werden, wobei die Details noch zu klären bleiben. Ende des Jahres wird die Prämie jedoch auf jeden Fall auslaufen, so jedenfalls die Verlautbarungen nach dem Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem Außenminister (und Kanzlerkandidaten) Steinmeier. Laut SPIEGEL online wird eine Festlegung auf die zusätzlichen Finanzmittel für das Förderinstrument nicht vor Ostern erwartet.

Auch interessant sind die ersten Zahlen, die über die Neuwagenkäufe vorliegen. Wie hier bereits von Anfang an vermutet, profitiert die deutsche Autoindustrie kaum von der Abwrackprämie:

Spitzenreiter ist Daihatsu (plus 230,5 Prozent), gefolgt von Hyundai (plus 198,8 Prozent) und Lada (plus 175,8 Prozent). Als erster deutscher Hersteller taucht auf Platz 8 die GM-Tochter Opel auf. Da überrascht es kaum, dass etwa Daimler-Chef Dieter Zetsche eine Aufstockung der Abwrackprämie ablehnt – er möchte ungern weiter zusehen, wie die Bundesregierung seine asiatischen Konkurrenten finanziell unterstützt.

Quelle: SPIEGEL online

Interessant: Die Zahlen hier hat SPIEGEL online von Alfred Schmitt, dem Chef des Heidelberger Marktforschers Impulse, übernommen. Dieser wird weiter zitiert, dass alles unter 10.000 Euro gefragt sei – ein Segment, in dem die deutschen Autobauer nicht gut aufgestellt seien. Genauso habe ich hier bereits vor drei Monaten argumentiert!

Konjunkturpolitisch ist die Verschrottungsprämie ohnehin ein Thema, über das sich trefflich streiten lässt. Die Süddeutsche Zeitung sieht in der Abwrackprämie einen Sündenfall
Dort wird auch auf Erfahrungen in anderen Ländern mit vergleichbaren Instrumenten hingewiesen:

Der Bundesregierung sei aber bereits jetzt vorhergesagt, dass die Streichung der Prämie umso schwieriger wird, je länger es sie gibt. Italien, das schon in den neunziger Jahren als Hilfe für Fiat eine solche Zahlung einführte, musste sie seitdem immer wieder verlängern.

Mal abwarten, wie das Thema Verschrottungsprämie im Wahlkampf instrumentalisiert wird.

Wie auf SPIEGEL online gestern zu lesen war, sind bisher rund 10.000 Anträge auf die Abwrackprämie abgelehnt worden. Bei bisher knapp 260.000 eingereichten Anträgen entspricht das einer Quote von 4 Prozent, so Holger Beutel, Sprecher des für die Vergabe der Prämie zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Grund für die Ablehnung eines Antrags auf die Abwrackprämie ist meist die Nichteinhaltung der Stichtage: Entweder war das Auto, das verschrottet wurde, noch nicht alt genug, oder der Neukauf wurde vor dem relevanten Stichtag getätigt. Hier finden Sie mehr über Stichtage und Abwrackprämie der Bundesregierung.

Auch seien die eingereichten Unterlagen oft fehlerhaft bzw. unvollständig. Diese könnten dann zwar nachgereicht werden, doch möglicherweise ist dies nicht jedem Antragsteller bewusst. Denn grundsätzlich besteht ein Rechtsanspruch auf die 2500 Euro der Abwrackprämie – und den sollte man geltend machen, wenn die Voraussetzungen vorliegen.

Der Ansturm auf die Abwrackprämie dürfte bald noch weiter zunehmen: Neuwagenkäufer haben ab dem 30. März die Möglichkeit, die Abwrackprämie zu reservieren, das heisst, dass sie mit ihrem Antrag nicht mehr warten müssen, bis der PKW ausgeliefert und amtlich zugelassen wird. Ein weiterer Grund also, sich mit der Abwrackprämie vertraut zu machen. Hier finden Sie mehr zum Antrag auf die Verschrottungsprämie.

Heute vor genau 175 Jahren wurde am 17. März 1834 Gottlieb Daimler als Sohn eines Schorndorfer Bäckermeisters geboren. Dazu gibt es einen schönen Artikel bei der Süddeutschen Zeitung, der den etwas poetischen Titel Bewegung der Welt trägt.

Was würde Daimler wohl zur neuen E-Klasse sagen, die Daimler-Benz offiziell am 11. Januar 2009 vorgestellt hat? Der firmenintern W212 genannte Autotyp sollt ab dem 28. März 2009 bei den Händlern stehen, im August wird dann auch eine Kombiversion vorgestellt werden.

Wenn also dieser Gottlieb Daimler plötzlich vor der Tür stände, wie sollte man ihn dann mit der E-Klasse vertraut machen? Nachdem er sich als Zeitreisender von seinem ersten Schrecken erholt hätte, könnte man ihm vielleicht eine Ausgabe der Autobild in die Hand drücken, die sich doch tatsächlich die Mühe gemacht hat, alle Motorvarianten der Mercedes E-Klasse zu testen!

Autobild-Redakteur König sieht in dem neuen Modell der oberen Mittelklasse zwar kein sexy Pinup-Girl, findet ansonsten aber durchaus lobende Worte, insbesondere für die Diesel-Varianten. Eine Mercedes E-Klasse mit LPG ist nicht zu bekommen, aber das hätte auch niemand erwartet, oder?

Mehr als 400.000 Besucher haben in diesem Jahr den “Marktplatz Nr. 1 des digitalen Business”, die Technologiemesse CEBIT in Hannover besucht. Das waren zwar knapp 20 Prozent weniger als im Vorjahr, doch immer noch eine riesige Menge. Ein heißes Thema auf der CEBIT waren sicherlich die Navigationssysteme. Hier hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan.

Die Firma Navigon AG stellte auch in diesem Jahr einige Innovationen vor. Eine bessere Darstellung von Städten soll die Benutzer der Navis weiter entlasten. Bei der Routenplanung wird auch der persönliche Fahrstil, die Tageszeit und der Wochentag mit berücksichtigt. So kann etwa der Berufsverkehr umfahren werden; durch mehrere Routenangebote kann der Fahrer aber selbst entscheiden, welcher Strecke er den Vorzug gibt.



Navigon

Eine sehr nützliche Innovation der Navi Software ist mit Sicherheit das “Clever-Parking“-Element. Hier wird der Autofahrer auf freie Parkplätze in der Stadt hingewiesen, in Deutschland wird sogar der Preis des Parkplatzes angezeigt. So gehört das unnötige Herumfahren auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit der Vergangenheit an.

Auch bezüglich der Sprachsteuerung von Navigationsgeräten gab es wieder einmal Fortschritte. So können beispielsweise bei Navigon auch wichtige Menüfunktionen per Sprachbefehl gesteuert werden. Die Hände müssen also noch seltener vom Steuer genommen werden.

Wer technisch auf dem neuesten Stand bleiben möchte, kann mit einem Navigationsgerät von Navigon also nichts falsch machen. Das neue Navi NAVIGON 7310 ist ab Mai lieferbar und kann bereits jetzt vorbestellt werden.

Tankstellenfinder für LPG sind natürlich Standard!

Update Juli 2009:  Leider wird die Suche nach LPG/Autogas-Tankstellen nicht unterstützt. Vielen Dank an Herrn Sust für den Hinweis und Entschuldigung für die Fehlinformation. Auf unsere Anfrage an Navigon erhielten wir folgende Antwort:

Die Tankstellensuche finden Sie unter den POI.
An einer Erweiterung der POI mit LPG-tankstellen arbeiten unsere Software-Techniker noch
und wir hoffen es Ihnen bald zur Verfügung stellen zu können.

Hoffen wir, dass diese Erweiterung zeitnah umgesetzt werden kann. Bis dahin können wir die Navigon-Navigationsgeräte für Autogasfahrer nicht empfehlen.

Hier finden Sie weitere Informationen über

Navigon Produkte

Ein interessanter Artikel auf tagesschau.de behandelt das Thema Autobanken und staatliche Unterstützung.

Die Volkswagenbank hat demnach bereits als erste deutsche Autobank eine staatliche Garantie in Höhe von zwei Milliarten Euro beantragt. Andere Autobanken könnten diesem Beispiel folgen.

Die Geschäfte der Autobanken laufen im Moment sehr gut. So gut, dass etwa die Mercedes-Bank zeitweise Probleme hat, die Neuanträge der Kunden zu bearbeiten. Wer von den sehr guten Konditionen für Festgeldanlagen Gebrauch machen wollte, hat evtl. Pech gehabt: Denn seit Anfang Februar werden keine Anträge mehr entgegen genommen. Zu groß war der Andrang der Kleinanleger.

Die Kritik, die im Tagesschau-Beitrag zum Vorschein kommt, geht dahin, dass Autobanken wie die VW-Bank, die sich nicht über ihre Geschäfte beklagen können, die Finanzspritzen des Staates deshalb in Anspruch nehmen könnten, um so ihren schwächelnden Automobilabsatz zu forcieren. Das wäre natürlich nicht im Geiste des Erfinders, denn der sogenannte Rettungsschirm für die Banken soll einen Zusammenbruch des gesamten Bankensektor verhindern.
Und zur Stärkung des Automobilabsatzes wurde ja bereits die Abwrackprämie eingeführt.