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Ford mit 3 Autogas und 2 Erdgasmodellen
31st August 2009
In Zusammenarbeit mit der CNG Technik GmbH in Mainz bietet Ford für insgesamt fünf verschiedene Fahrzeugmodelle sparsame bivalente Varianten an. Beim Ford Focus CNG und dem Ford C-Max CNG ist neben dem standardmäßigen Benzin auch ein Betrieb mit Erdgas möglich. Für beide Fahrzeuge stehen auch Autogasvarianten zur Verfügung: Der Ford Focus LPG und der Ford C-Max LPG.
Für die meisten Fahrer wird die Autogasvariante (LPG) die kostengünstigere Entscheidung sein, da Erdgas zwar niedrigere laufende Kosten verursacht, die Anschaffungskosten aber wesentlich höher liegen. Kein Wunder also, dass der Ford Mondeo LPG, bei dem vermutlich von geringeren Verkaufszahlen ausgegangen wird, nur als LPG-Variante erhältlich ist.
Hier finden Sie mehr Informationen zu den Autogas-PKW von Ford
Verschrottungsprämie bald am Ende
25th August 2009
Der Enspurt auf die letzten Geldmittel der sogenannten Umweltprämie (Vulgo: Verschrottungsprämie oder Abwrackprämie) hat begonnen. Von den insgesamt 2 Millionen möglichen Prämien können nur noch 123.700 beantragt werden (Stand: 25. August um 09.00 Uhr laut zuständigem BAFA – dort sind die Zahlen immer aktuell nachlesbar).
Da nicht damit zu rechnen ist, dass nach der Bundestagswahl neue Mittel in den Topf, aus dem die Verschrottungsprämie bezahlt wurden, fließen werden, ist dann endgültig Schluss. Möglicherweise dürfte der letzte subventionierte Neuwagenkauf noch vor der Bundestagswahl über die Bühne gehen, die bekanntlich am 27. September stattfindet.
Wird die Verschrottungsprämie auch noch eine Rolle im Schlusswahlkampf spielen? Im Moment sieht es nicht danach aus. Zwar brüsten sich sowohl die Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch der sozialdemokratische Herausforderer Frank-Walter Steinmeier mit dieser umstrittenen Subvention. Doch niemand macht den Wählern Hoffnung auf eine Weiterführung, auch alternative Förderungen der Automobilwirtschaft, wie sie jüngst Baden-Würtembergs Ministerpräsident Oettinger ins Spiel gebracht hat, sind wohl in keiner Volkspartei mehrheitsfähig.
Nach der Wahl wird es möglicherweise ein bitteres Erwachen geben. Und ob die Verschrottungsprämie als großer Fehlschlag oder wirtschaftspolitische Meisterleistung in die bundesdeutsche Geschichte eingehen wird? Vermutlich irgend etwas in der Mitte, mit leicht negativer Tendenz, denn profitieren konnten, wie an dieser Stelle bereits von Anfang an prognostiziert, hauptsächlich ausländische Billighersteller – und nicht die kriselnde deutsche Automobilindustrie. Dem Handel hat diese verkaufsfördernde Maßnahme aber mit Sicherheit geholfen.
Dienstwagen im Sommerloch
2nd August 2009
Im sogenannten Sommerloch, also der Zeit, in der sich die Medien mangels Alternativen auf eigentlich unbedeutende Ereignisse stürzen, brachte es diese Tage die Geschichte um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und den gestohlenen Dienstwagen auf alle Titelseiten. Zwar ist das Fahrzeug mittlerweile wieder aufgetaucht, doch dank Sommerloch beschäftigt uns die Geschichte weiter. Dazu kommt natürlich noch, dass bald Wahlen zum Bundestag (und auch diverse Landtagswahlen) anstehen.
Durfte der Dienstwagen den weiten Weg nach Südspanien überhaupt zurücklegen? Ein Bundesminister hat, wie jetzt jeder weiß, uneingeschränkten Zugriff auf einen Dienstwagen, dienstlich wie privat. Doch was bedeutet das? Ist es auch legitim, einen Dienstwagen nach Australien einfliegen zu lassen (samt Fahrer), um dort Termine bei drei Dutzend deutschen Auswanderern wahrzunehmen? Wobei es ja noch nicht einmal eines Termins bedarf, denn uneingeschränkter Zugriff ist eine eindeutige Formulierung ohne weitere Bedingungen.
Das Thema wird Ulla Schmidt und die SPD noch einige Zeit beschäftigen, möglicherweise bis zu den Wahlen am 27. September 2009. Wann ein Dienstwagen durch einen hohen Staatsdiener privat genutzt werden sollte, ist letztlich keine rechtliche, sondern eine moralische Frage. Manche Politiker verzichten ganz darauf. Gleiches gilt übrigens auch für die Fahrbereitschaft im Deutschen Bundestag, die mancher Hinterbänkler sehr intensiv als Luxustaxi in Berlin (aus-) nutzt.
Bei sehr wichtigen privaten Anlässen dürfte wohl auch die Öffentlichkeit nichts gegen eine Nutzung haben, wenn bspw. bei der eigenen Hochzeit der Dienstwagen als Hochzeitsauto eingesetzt wird. Ein solch wichtiger Termin (mit großem Medieninteresse) ist zwar auch privater Natur, kann bei Personen, die derart in der Öffentlichkeit stehen wie ein Minister, aber sehr “entprivatisiert” werden. Zudem spielen dann auch Sicherheitsbedenken eine Rolle, Dienstwagen bieten durch eine Panzerung (die es aber nur bei den Fahrzeugen gibt, die besonders gefährdeten Personen transportieren) einen besseren Schutz als herkömmliche PKW.