ADAC-Skandal nimmt kein Ende!

Bei der Vergabe des „Gelben Engel“ durch den ADAC wurde wesentlich länger gefälscht, wie gestern bekannt wurde. Sowohl die Reihenfolge der platzierten Modelle als auch die Anzahl der abgegebenen Stimmen seien beim Preis für Automobilhersteller fehlerhaft gewesen, teilte der Automobilclub am Montag in München mit. Dadurch sollten die Ergebnisse interessanter und variationsreicher erscheinen, wohingegen die Wähler – also die teilnehmenden ADAC-Mitglieder – einen etwas einseitigeren Geschmack gehabt hätten. Bis ins Jahr 2009 zurück lassen sich solche Fälschungen nachweisen, für frühere Jahre liegen keine Daten mehr vor.

„Die Ergebnisse lassen vermuten, dass einzelne Personen offenbar bereits seit Jahren bei der Preisverleihung die Hersteller und die Öffentlichkeit systematisch getäuscht haben“, so ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair am vergangenen Montag. Volkswagen, Daimler und BMW werden ihre Preise in den nächsten Tagen zurückgeben. „Durch die nun nachgewiesenen Manipulationen bei der Stimmenauswertung hat der ‚Gelbe Engel‘ des ADAC seine Glaubwürdigkeit verloren“,äußerte sich ein BMW-Sprecher gegenüber der BILD am Sonntag.

Im Zuge des ADAC-Skandals hat der Autoclub bereits seinen Präsidenten verloren. Und immer mehr Mitglieder kehren ihm den Rücken und wechseln zu Wettbewerbern wie dem Autoclub von Deutschland oder dem Autoclub Europa.

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Kommt jetzt das Fahrverbot?

Eine neue gesetzliche Eiführung wird zur Zeit von Union und SPD intensiv diskutiert. Es handelt sich um ein Fahrverbot für Kleinkriminelle, das statt einer Freiheits- oder Geldstrafe verhängt wird.

Was bedeutet aktuell ein Fahrverbot?

Das Fahrverbot ist ein Verbot, im Straßenverkehr Kraftfahrzeuge jeder Art zu führen, das zur Zeit laut § 44 des Strafgesetzbuchs nur als eine Nebenstrafe gilt. Das bedeutet, dass es nicht eigenständig, sondern neben einem Bußgeld oder einer Freiheitsstrafe verhängt werden kann. Als Hauptstrafe kann das Fahrverbot auferlegt werden vorausgesetzt, dass die Straftat selbst mit Fahren verbunden ist.

Das Fahrverbot hat eine Dauer von 1 Monat bis zu 3 Monaten und beginnt ab dem genauen Zeitpunkt zu laufen, wenn der Führerschein in amtliche Verwahrung gegeben wird. Falls die Abgabe mit einer Verspätung erfolgt, wird bzw. die Dauer des Verbotes verlängert.

Änderung im Gesetz

Im Laufe der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD wurde es klar, dass Autofahrer, die einen Diebstahl oder eine Körperverletzung begehen, vorübergehend ihre Fahrerlaubnis verlieren könnten. Damit würden also auch Vergehen sanktioniert, die, anders als z.B. eine Geschwindigkeitsüberschreitung, keinen Bezug zum Führen eines PKW haben. Die rechtspolitische Debatte über eine derartige Regelung läuft schon seit den 90er Jahren. Heute ist sowohl der Deutsche Richterbund, als auch die ganze Öffentlichkeit an der lebhaften Besprechung aktiv beteiligt.

Die künftige Inkraftsetzung des Fahrverbots würde gegen den Grundsatz für Gleichbehandlung verstoßen, behaupten Vertreter des Deutschen Richterbundes. Stefan Caspari von der Großen Strafrechtskommission des DRB kommentiert für „Stuttgarter Zeitung“: „Wenn ein Dieb das Glück hat, eine Fahrerlaubnis zu besitzen, muss er wegen seiner Straftat einen Monat lang sein Auto stehen lassen. Einer, der keinen Führerschein hat, hat diese Chance nicht. Er muss in Haft oder eine Geldstrafe bezahlen“.

Auswirkungen der neuen Regelung

Ein weiterer Nebeneffekt würde sich aus der diskutierten Änderung ergeben. Bislang blieb straflos der Versuch, einer Strafe zu entgehen, weil das dem Menschen von Natur aus zugehörig ist. Beim Führerscheinentzug würde sich das erstmals ändern: Wenn einer trotz des Verbots fährt, würde dadurch eine neue Ordnungswidrigkeit entstehen. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis würde zu neuen Rechtsfolgen führen und auf diese Weise eine „Strafbarkeitsspirale“ gestalten.

Die entgegengesetzte Meinung vertreten Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Sie befürworten die Idee von Union und SPD mit dem Argument, dass eine Strafe an erster Stelle für die bestrafte Person spürbar und abschreckend sein muss. Nach der Meinung des GdP-Vorsitzenden Oliver Malchow ist diese Bedingung besonders bei jungen Straftätern nicht immer durch einfache Geldbuße erfüllt, weil das Geld meistens von den Eltern bezahlt wird.

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Blitzermarathon in Deutschland

Heute, am 10. Oktober 2013, findet in Deutschland der bisher größte Blitzermarathon statt. Darunter versteht man eine gemeinsame Aktion sämtlicher Bundesländer bzw. deren Polizeien: 24 Stunden sollen massiv Geschwindigkeitskontrollen mit Radarfallen durchgeführt werden.

Der Blitzermarathon 2013 stellt insofern einen Rekord auf, als noch nie so viele Geschwindigkeitsüberprüfungen in so kurzer Zeit und mit einem so großen medialen Echo stattfanden.

Welche Arten von Geschwindigkeitskontrollen gibt es?

SPIEGEL ONLINE hat die gängigen Formen der Geschwindigkeitskontrollen hier schön zusammengestellt. Die Radarfalle, die immer noch als Synonym verwendet wird, ist technisch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit und verschwindet immer mehr aus der Polizeipraxis.Hier die aktuellen Technologien, um Raser zu identifizieren:

Bei Geschwindigkeitskontrollen finden immer öfter sogenannten Einseitensensoren Verwendung. Diese kosten mit 100.000 Euro je Einheit zwar doppelt so viel wie eine herkömmliche Radarfalle, liefern dafür aber zuverlässigere Daten und liefern auch unter schwierigen Bedingungen, z. B. bei einem Fahrbahnwechsel des überwachten Fahrzeugs während der Messung, verwertbare Daten.

Die Lidar-Technik (Light Detection and Ranging) ist eine weitere technische Möglichkeit, eine Geschwindigkeitskontrolle durchzuführen. Die passende deutsche Übersetzung wäre wohl Lichterkennung und -messung, umgangssprachlich wird aber von Laserpistolen gesprochen, denn die Geräte werden im Falle eines mobilen Einsatzes durch einen Polizisten tatsächlich wie eine Pistole gehalten, der das zu überwachende Auto hiermit verfolgt und so die Geschwindigkeit feststellt.

Eine weitere und mitunter sehr teure Möglichkeit, Geschwindigkeitskontrollen zu realisieren, ist die Piezo-Technologie. Hierbei werden Messingstränge mit speziellen Kristallen in die Fahrbahn eingebaut und gemessen, in welchem Zeitabstand ein Verkehrsteilnehmer mehrere solcher Stränge passiert. Das Ergebnis der Messung ist sehr genau, jedoch ist der hohe Kostenaufwand von bis zu einer halben Million Euro je Installation wohl der Hauptgrund, dass diese Technologie in Deutschland nur selten Verwendung findet.

Blitzerwarner als Gegenmaßnahme

Über den Sinn oder Unsinn der Aktion Blitzermarathon 2013 gehen die Meinungen auseinander. Zwar spricht grundsätzlich natürlich nichts dagegen, dass die Einhaltung von Verkehrsvorschriften überprüft wird -denn sonst machen Tempolimits ja auch keinen Sinn. Doch in manchen Regionen kann man heute von einem täglichen Blitzermarathon sprechen, der nicht auf einen einzelnen Tag im Jahr beschränkt ist.

Gerade Berufspendler, die nahezu automatisch hin und wieder zu schnell fahren, leiden hierunter. Im fließenden Verkehr und in der Rush-Hour lassen sich Geschwindigkeitsverstöße realistischerweise nicht vermeiden. Und da gerade Kommunen in den hohen Bußgeldern, die Temposündern aufgebrummt werden können, eine willkommene zusätzliche Einkommensquelle entdeckt haben, macht das Wort von der Blitzerabzocke die Runde. Wen wundert es also, dass Blitzerwarner immer beliebter werden? Diese technischen Geräte, die schon für fünfzig Euro zu kaufen sind, warnen PKW-Fahrer (in der Regel akustisch) vor Blitzer-Anlagen. Da diese an Orten mit einer überdurchschnittlichen Unfallgefahr installiert sein (sollten), tragen Blitzerwarner damit auch zu einer erhöhten Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Der Blitzermarathon wird vielleicht den einen oder anderen Autofahrer ärgern, zumindest die Anbieter von Blitzerwarnern dürften heute jedoch glänzende Geschäfte machen und sich über den Blitzermarathon freuen!

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Anzahl der Flüssiggas-PKW wächst weiter

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes ist auch im vergangenen Jahr die Anzahl der in Deutschland zugelassenen PKW, die mit Flüssiggas betrieben werden, in 2012 gewachsen – und das überproportional. Die Anzahl der PKW betrug zum Stichtag 1. Januar 2013 insgesamt 43.431.124, was eine Steigerung von 1,2 Prozent gegenüber dem 1. Januar 2012 beträgt. Die Zahl der LPG-PKW nahm jedoch merklich stärker zu.

Autogas wächst überproportional

Nach wie vor sind die meisten deutschen PKW mit Benzin auf den Straßen unterwegs, der Anteil beträgt aktuell 70,9 Prozent. Dieselbetriebene Kraftfahrzeuge machen 27,7 Prozent an der Gesamtflotte aus. Flüssiggas (also Autogas- bzw. LPG-PKW) kommt bereits auf einen Anteil von 1,1 Prozent, was immerhin 494.777 PKW entspricht. Hier nahm die Anzahl der PKW binnen eines Jahres um 8,4 Prozent zu, für dieses Jahr sollte aller Voraussicht nach die halbe Million-Marke an LPG-PKW geknackt werden.

Weit weniger Erdgas-PKW als LPG-PKW

Erdgas-PKW liegen mit 76.284 Fahrzeugen (Anteil 0,2 Prozent) deutlich dahinter, gefolgt von Hybrid mit 64.995 Einheiten und Elektroautos – hier sind gerade einmal 7.114 PKW zugelassen, wobei sich diese Zahl verglichen mit dem Vorjahr um 56,7 Prozent und damit am stärksten erhöht hat.

LPG-PKW führen also nach wie vor noch ein Nischendasein, wobei ihr Marktanteil deutlich wächst. Es sollte bei dieser Statistik bedacht werden, dass auch alte PKW und wenig genutzte Zweit- oder Drittwagen berücksichtigt werden. Würde man eine Untersuchung nur für PKW durchführen, die häufig gefahren werden (z.B. > 25.000 KM p.a.), so würde sich der Marktanteil von LPW-PKW in Deutschland vermutlich ganz anders darstellen. Leider liefert das Kraftfahr-Bundesamt hierzu keine Daten.

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Studie: Was gibt der Deutsche im Leben für Autos aus?

Das sind wirklich einige interessante Zahlen, die im Jahresband „Autofahren in Deutschland“ der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) veröffentlicht wurden. Der deutsche gibt im Durchschnitt über die stolze Summe von 332.000 Euro für seinen Liebling „Auto“ aus – über sein gesamtes Leben gerechnet.  Dies beträgt bei Deutschlands Autofahrer im Schnitt 54 Jahre (d.h. nicht die Lebenszeit, sondern die Zeit, in derm man Automobil ist). In dieser Zeitspanne werden drei Neu- und fünf Gebrauchtwagen gekauft.

332.000 Euro kostet uns die Automobilität. Hier die sieben größten Kostenfaktoren:

  1.  116.900 Euro gehen hierbei für den Kauf der Autos drauf – also nur ein gutes Drittel – und damit weniger als gedacht
  2. Die Kosten für den Kraftstoff summieren sich auf satte 78.900 Euro
  3. Nicht viel günstiger sind Versicherung und Steuern, für die 58.100 Euro ausgegeben werden.
  4. Miete oder den Kauf von Garagen machen weitere 20.300 Euro aus, wobei nicht jeder PKW ein Garagenfahrzeug ist (was dann aber wieder andere „Kostenfaktoren“ in die Höhe treibt, z.B. Versicherung, aber auch die
  5. Fahrzeugpflege – 16.900 Euro soll jeder Deutsche über sein Leben für das Waschen seines Autos ausgeben? Kaum zu glauben, aber Kleinvieh macht eben auch Mist…
  6. Verschleiß (d.h. Ersatz von Teilen, etwa Batterie, Keilriemen, …) und der Kauf neuer Reifen macht nochmal 15.200 Euro
  7. Wartung und Ölwechsel kosten weniger als gedacht – gerade einmal 13.000 Euro und damit deutlich weniger als das Geld, was für die Fahrzeugpflege draufgeht.

 

VW Golf

Der VW Golf ist auch als Gebrauchter ein äußerst beliebter PKW – seit Jahrezehnten. Ein Golf3 aus den 90er Jahren.

Spanndende Zahlen also – und mit einem LPG-PKW lassen sich zumindest die Kosten für Treibstoff (also der zweitgrößte Kostenfaktor) deutlich minimieren! Wobei hier dann natürlich zusätzliche kosten an anderer Stelle entstehen, etwa die Umrüstungskosten bzw. der höhere Preis für den Kauf eines Neuwagens oder Gebrauchten. Auch die Wartung könnte etwas teurer ausfallen.

 

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Citroen mit LPG-Broschüre

Der französische Autohersteller Citroen hat die Chancen erkannt, die in autogasbetriebenen PKW liegen. Eine eigene Microsite mit Downloadmöglichkeit einer Broschüre soll Autogasfreunde und solche, die es werden wollen, anlocken. Interessant sind in der Broschüre unter anderem die durchgerechneten Einsparmöglichkeiten von LPG-Modellen aus dem Citroen-Programm gegenüber den konventionell betriebenen Fahrzeugen (hier: Benzin).

Citroen vergleich Kostenersparnis durch Autogas

In Tabellenform werden die zu ersparenden Summen nach gefahrenen Jahreskilometern (20.000 Kilometer/Jahr , 25.000, 30.000 und 35.000) sowie Autotyp aufgelistet. Je größer das Modell, um so höher die Ersparnis, so die Angaben von Citroen stimmen. Mit berücksichtigt wird der Kauf und Einbau einer Autogasanlage, wofür hier pauschal 2.600 Euro veranschlagt werden. Bei größeren Modellen dürften die Kosten höher liegen, hier wären konkretere Kalkulationen auf Modellebene besser gewesen. Hier der Link zur entsprechenden Seite von Citroen: http://www.citroen.de/home/?#/service/autogas-umruestung/

Sparen kann man bei allen Fahrzeugen und Laufleistungen: Das kleine Modell Citroen C2/C3 bringt bei einer Laufzeit von insgesamt vier Jahren (die bei allen Berechnungen unterstellt wird, d.h die Kosten der Anlage werden auf diese vier Jahre umgerechnet) eine Ersparnis von  jährlich 300,-. Nicht schlecht, aber wenn man nur minimal mehr fährt, 25.000 Kilometer pro Jahr, werden daraus bereits 1000 eingesparte Euronen – jährlich! Maximal sind bei dem kleinen Typ bei einer Laufleistung von 35.000 Kilometern pro Jahr jährliche Einsparungen gegenüber dem Benzinmodell von 2.400 Euro realisierbar.

Je größer das Modell, um so größer die Einsparung

Fahres des autogasbetriebenen Citroen C4 mit LPW können sich bei der Laufleistung von 20.000 Kilometer bereits über € 400,- Jahresersparnis freuen, bis hin zu 2.700 Euro bei 35.000 Kilometern Laufleistung pro Jahr. Richtig attraktiv wird es dann bei größeren Modellen wie dem Citroen Berlingo (je nach Laufleistung ab € 900,- bis € 3.600,-), dem Citroen Xsara Picasso (€ 850,- bis €3.400,-). Beim Citroen C8 mit Autogas sind es bereits € 1.650,- bis € 4.800,- Einsparpotential (Achtung: Immer bedenken, dass hier der Einbau der Autogasanlage vermutlich teurer wird als bei einem Kleinwagen, doch selbst dann sind die Einsparungspotentiale deutlich höher!).

Spitzenreiter ist das Modell Citroen JUMPER Kombi mit Autogas: Bereits bei 20.000 Kilometern spart die LPG-Variante 2.050 Euro ein, und bei 35.000 Kilometern Jahreslaufleistung sind sage und schreibe € 5.500,- einzusparen. Dieser Kleinbus kostet in der Grundausstattung 30.000 Euro, nach vier Jahren Betriebszeit und bei den unterstellten 35.0o00 Kilometern pro Jahr (also 140.000 Kilometern nach vier Jahren) hätte er also 5.500 * 4 = 22.000 Euro eingespart. Bei einer leicht höheren Kilometerlaufleistung ist eine komplette Refinanzierung nicht unrealistisch. Gerade für Gewerbetreibende, die wohl den Großteil der Käufer des JUMPER Kombi ausmachen, ist das ein Argument!

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Frohe Weihnachten

Allen LPG-Freunden wünschen wir eine frohe Weihnachszeit und viel Erfolg, privat wie beruflich, in 2013. Es wird ein Autogasjahr, soviel steht fest. 😉

 

Das Team von www.lpg-pkw.de

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AUTO MOTOR UND SPORT hat Autogasumrüstung verlost

Eine der großen deutschen Autozeitschriften hat zusammen mit einem Umrüster für Autogasanlagen eine sehr attraktive Verlosung durchgeführt. Der Gewinner durfte sich über den Einbau einer Autogasanlage freuen – und sparte bei der Autogas-Umrüstung seines VW Golf satte 3.550 Euro. So teuer war die LPG-Umrüstung bei dem Fahrzeug einer jungen Familie, die ihren Golf 1.4 TSI nun um ca. 50 Prozent sparsamer fortbewegen kann. Für Vielfahrer lohnt sich also auch eine solche große Investition, wenn man sie nicht geschenkt bekommt.

Der Artikel in der AUTO MOTOR UND SPORT zeigt übrigens schön mit vielen Fotos, wie eine solche Umrüstung durch einen qualifizierten Fachbetrieb abläuft. In diesem handelte es sich um die technisch anspruchsvolle Umrüstung eines direkteinspritzenden Benziners, die besonderes Know-How voraussetzt.

Die Kraftstoff-Injektoren liegen im Zylinderkopf, wo die Temperaturen sehr hoch sind. Damit sie im Autogasbetrieb nicht überhitzen, muss zur Kühlung ein kleiner Teil Benzin beigemischt werden. Das erfordert neben einem erhöhten konstruktiven Aufwand auch eine umfangreiche Abstimmungsarbeit auf dem Prüfstand.

Um das Fahrzeug optimal nutzen zu können und gegenüber dem „normalen“ Benzinbetrieb keine qualitativen Einbußen zu erfahren, wird zum Ende der Umrüstung bei der Anpassung des Motormanagements ein besonderes Maß an Fachkenntnissen benötigt. Fazit: Bei direkteinspritzenden Benzinern wie dem Golf 1.4 TSI sollte man bei der Auswahl der umrüstenden Werkstatt darauf achten, dass diese entsprechende Kenntnisse besitzt, denn die Umrüstung ist komplizierter als bei einem Saugmotor.

 

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