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]]>Autogas ist weltweit der meistgenutzte Alternativkraftstoff und besteht aus Butan, Propan beziehungsweise deren Gemischen. Dieses Flüssiggas ist bei Feuerzeugen oder als Heizenergie bekannt. Da es nicht wassergefährdend ist, ist es wesentlich unbedenklicher als andere Kraftstoffe. In Deutschland sieht man die Perspektive bei über 1 Million Fahrzeugen mit Flüssiggas bis zum Jahr 2015. Experten sind sich einig dass diese Entwicklung der alternativen Kraftstoffe und der alternativen Antriebstechnologien nicht auf die nachkommenden Generationen abgeschoben werden darf, sondern bereits jetzt umgesetzt werden muss.
Flüssiggas ist bei unter 10 bar Druck flüssig und besteht aus reinem Propan-Butan-Gemisch. Es handelt sich um einen klopffesten Kraftstoff und dabei ohne Bleizusatz. Es ist für fast alle Ottomotoren geeignet. Gerade für städtische Fahrzeuge ist dieser Kraftstoff sehr empfehlenswert. Dieses Flüssiggas hat eine ROZ von 101 bis 111 sowie eine MOZ von 97 bis 99. Dieser alternative Kraftstoff ist besonders umweltschonend.
Die Autogasanlage in PKW und Bus ist meist im Fahrzeugkofferraum untergebracht. Vom speziellen Drucktank wird das verflüssigte Gas über eine Entnahmeleitung weitergeleitet. Das Gasabsperrventil im Motorraum stoppt bei Gaszufuhr den Benzinbetrieb. Dabei durchfließt es bei Gasbetrieb das Gasabsperrventil und gelangt so zum Verdampfer-Druckregler. Hier wird das flüssige Gas in den gasförmigen Aggregatzustand umgewandelt und der Betriebsdruck wird gedrosselt. Somit kann der Motor genau die Gasmenge ansaugen die im jeweiligen Drehzahlbereich benötigt wird. Das Flüssiggas gelangt nun aus dem Verdampfer-Druckregler in das Mischgerät. Das Gas wird hier mit Luft vermischt so dass es als zündfähiges Gemisch direkt über die Vergaser Drosselkappen in den Ansaugkrümmer des Motors und somit in die Verbrennungskammer gelangt.
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]]>Erdgasautos können laut den Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) durch ihren geringeren Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ihr vermehrter Einsatz würde zudem die Emissionen von Feinstaub und Stickoxiden spürbar senken und so zur Verbesserung der Luftqualität in den hoch belasteten Innenstädten beitragen. Deshalb fordert das DIW eine Verlängerung der steuerlichen Förderung von Erdgas als Kraftstoff, um so den Anreiz zum Kauf umweltschonender Erdgasfahrzeuge langfristig zu erhalten. Derzeit gilt für Erdgas als Kraftstoff ein reduzierter Energiesteuersatz, der aber im Jahr 2018 endet. Darüber hinaus müsse der Ausbau des Erdgastankstellennetzes stärker gefördert und der Einsatz von Erdgas in öffentlichen Verkehrsmitteln vorangetrieben werden. Unter Umweltgesichtspunkten hält das DIW eine Beibehaltung der bisherigen Förderung von Flüssiggas als Kraftstoff demgegenüber für nicht gerechtfertigt. Es empfiehlt eine Senkung des Steuervorteils. Auch die Stiftung Wissenschaft und Politik kommt in ihrer aktuellen Studie „Mehr Erdgas für den Klimaschutz?“ zu dem Ergebnis, dass Erdgasfahrzeuge die CO2-Emissionen im Verkehrssektor senken können. Dieses Potenzial werde derzeit kaum genutzt.
In seinem aktuellen Wochenbericht weist das DIW auf die Umweltvorteile von Erdgas als Kraftstoff hin. „Pkw, die mit komprimiertem Erdgas gefahren werden, stoßen deutlich geringere Mengen an Stickoxiden (NOx) und Feinstaub aus als alle anderen heute am Markt verfügbaren konventionellen Pkw.“ Selbst Hybridautos oder Fahrzeuge, die mit Flüssiggas oder anteilig mit Biokraftstoffen betankt werden, hätten einen deutlich höheren Schadstoffausstoß, heißt es in dem Bericht. „Zudem gibt es von der EU die Vorgabe, den CO2-Ausstoß bis 2015 auf 120 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. Erdgasfahrzeuge können mit ihren niedrigen CO2-Emissionen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen“, sagt Manfred Horn, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. Verbraucher profitieren nach Ansicht Horns auch von den deutlich niedrigeren Preisen für Erdgas als Kraftstoff. Auf diese Weise würden sich die erhöhten Kosten für das Fahrzeug innerhalb weniger Jahre amortisieren. Um den Einsatz von Erdgas im Verkehrssektor weiter zu fördern, spricht sich das DIW für eine langfristige, über das Jahr 2018 hinausgehende Steuervergünstigung aus. „Dazu muss man frühzeitig deutlich machen, dass dieser Steuervorteil auch langfristig bestehen bleibt“, so Horn. Die Umstellung öffentlicher Flotten auf Erdgas, etwa bei der Müllabfuhr oder des öffentlichen Personennahverkehrs erfülle eine wichtige Vorbildfunktion.
Die Stiftung Wissenschaft und Politik verweist in ihrer Studie zudem darauf, dass der Bau von Erdgastankstellen mit erheblichen Anfangsinvestitionen verbunden ist. Darum „sollte der Staat hier mit Investitionshilfen zur Seite stehen, um den Einstieg finanziell zu erleichtern“, so die Studie. „Wenn dies nicht ausreicht, könnten auch ordnungsrechtliche Schritte in Erwägung gezogen werden, zum Beispiel die Verpflichtung der Mineralölwirtschaft, an einem gewissen Prozentsatz ihres Tankstellennetzes Erdgas anzubieten.“
Der Trägerkreis „Das Erdgasfahrzeug“, in dem sich deutsche Automobilindustrie und deutsche Gaswirtschaft zusammengeschlossen haben, um „in einer konzertierten Aktion für eine stärkere Präsenz von Erdgasfahrzeugen in Deutschland zu sorgen“, wird nach eigenen Angaben durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie den ADAC ideell unterstützt.
Hier finden Sie den Internetauftritt des Trägerkreis.
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]]>Bei derzeit bundesweit nur 800 Erdgastankstellen lohnt sich ein Erdgasauto nur, wenn in nächster Nähe zum Wohnort oder an der üblichen Fahrtroute eine entsprechende Tankstelle vorhanden ist. Dann kann man aber noch mehr Geld sparen als beim Betrieb mit Autogas: Ein Kilogramm Erdgas kostet etwa einen Euro und hat den Brennwert von 1,5 Litern Supertreibstoff.
Hier die Liste, die in der FAZ aufgeführt wird:
Außerdem bald erhältlich: Fiat Grande Punto Natural Power, VW Caddy Maxi 2.0 Ecofuel, VW Passat 1.4 TSI Ecofuel, Opel Zafira 1.6 Turbo CNG
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