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Spanndende Zahlen also – und mit einem LPG-PKW lassen sich zumindest die Kosten für Treibstoff (also der zweitgrößte Kostenfaktor) deutlich minimieren! Wobei hier dann natürlich zusätzliche kosten an anderer Stelle entstehen, etwa die Umrüstungskosten bzw. der höhere Preis für den Kauf eines Neuwagens oder Gebrauchten. Auch die Wartung könnte etwas teurer ausfallen.
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]]>Die ständig steigenden Benzinpreise lassen den Autofahrer immer häufiger über Einsparungsmöglichkeiten nachdenken. Der Umstieg auf ein Fahrzeug mit weniger Verbrauch, ist oft mit einer hohen Investition in das neue Fahrzeug verbunden. Oft wäre für das vorhandene Fahrzeug zudem nur ein unwirtschaftlicher Preis zu erzielen. Daher gehen immer mehr Autobesitzer den Weg, einen billigeren Treibstoff für ihr Fahrzeug zu ermöglichen und erwägen eine Autogasumrüstung.
Im Vergleich zum Benzin ist Autogas eine preiswerte Alternative. Zur Umrüstung muss ein Benzinmotor eingebaut sein. Diesel sind nicht auf Autogas umrüstbar. Die Reihe der umrüstbaren Fahrzeuge ist lang. Auskunft über die Umrüstmöglichkeit bestimmter Modelle bieten die Hersteller, das Internet, aber vor allem die Betriebe zur Autogasumrüstung. Im Fahrzeug wird ein Gastank installiert, der umfangreiche Sicherheitstests bestanden hat. Er stellt auch bei einem Unfall keine Gefahr dar. Der ursprüngliche Benzintank bleibt erhalten. Der Motor kann später sowohl mit Benzin, als auch mit Autogas betrieben werden. So sind enorm hohe Reichweiten erzielbar. Die Umschaltung kann während der Fahrt mittels eines Schalters erfolgen. Die Umrüstungskosten sind je nach Fahrzeug verschieden. Sowohl spezielle Tanks in Form der Reserveradmulde, oder aber zu wechselnde Motorteile am Ventiltrieb oder den Ventilen, lassen die Preise schwanken.
Der Vorteil liegt in der günstigeren Bilanz für den Geldbeutel. Die Investition der Autogasumrüstung macht sich nach einigen tausend Kilometern bezahlt. Auch das ist von Modell zu Modell verschieden. Auch die Umwelt ist für die verträglichere Art der Abgase dankbar. Die Reichweite des Fahrzeuges erhöht sich kräftig. Es muss seltener getankt werden, wenn man stets beide Tanks nacheinander leer fährt. Der Gastank nimmt einen Teil des Stauraumes in Anspruch, oder er ersetzt das Reserverad. Der Gastank erhöht das Fahrzeuggewicht. Oft wird der etwas höhere Gasverbrauch gegenüber dem Benzinverbrauch als Nachteil genannt. Das ist aber falsch, denn die Preise sind pro Liter gar nicht richtig vergleichbar. Der Brennwert des Gases ist unterschiedlich zum Brennwert von Benzin. Tatsache ist, dass der Betrieb mit Autogas aufgrund des günstigeren Preises immer günstiger als mit dem Benzinmotor ist.
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]]>Die Umrüstung eines normalen Pkw zu einem gasbetriebenen Fahrzeug ist in der Regel unkompliziert und bei fast jedem Fahrzeugtyp möglich. Die Charakteristika eines jeden Fahrzeugs entscheiden darüber, wie der zusätzliche Tank für Erd- oder Autogas eingebaut wird. Üblich ist es, in der Reserveradmulde einen passenden Behälter zu installieren. Hierdurch wird kein zusätzlicher Platz im Auto verbraucht, allerdings entfällt das Reserverad. Runflat-Reifen oder Repairkits gleichen diesen wieder Nachteil aus. Andere Alternativen zum Einbau in der Reserveradmulde sind Tanks im Kofferraum oder Unterflurtanks, allerdings sind diese teurer. Die Tankgröße hängt von den Platzverhältnissen ab, ein leerer Tank bringt ein zusätzliches Gewicht von circa 40 Kilo mit. Da der Benzintank erhalten bleibt, erhöht sich die Reichweite durch den Gastank deutlich, während der Fahrt kann zwischen den beiden Treibstoffarten gewechselt werden. Das erhöhte Gewicht ist natürlich ein Nachteil, wodurch Teile wie Bremsbelag oder Bremsscheibe allerdings nicht häufiger ausgetauscht werden müssen. Lediglich der Benzinverbrauch erhöht sich ein wenig.
Ein höherer Verschleiß kann vermieden werden, indem dem Gas ein Additiv beigemischt wird. Da die Verbrennungszeit im Gasbetrieb höher ist, besteht ansonsten die Gefahr, dass Ventile und Ventilsitze auf Dauer zu stark belastet werden. Dies lässt sich nicht nur durch ein Additiv, sondern auch durch ein fetteres Gemisch verhindern. Ansonsten muss man beim Betrieb mit Gas aber keinen höheren Verschleiß oder andere Motorprobleme befürchten. Man sollte aber darauf achten, dass durch den Einbau nicht die Garantie erlischt. Dieses Problem besteht natürlich nur bei Neuwagen und auch nicht bei allen Herstellern. Alternativ gibt es bestimmte Versicherungen, die den Garantieverlust im Schadensfall ausgleichen.
Ob sich die Umrüstung lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Wichtig ist vor allem die jährliche Kilometerleistung. Im Schnitt kann man durch den Einbau einer Gasanlage, im Vergleich zu einem herkömmlichen Motor, 30 bis 40 Prozent bei den Treibstoffkosten sparen. Der Einbau einer solchen Anlage kostet je nach Modell zwischen 1.000 und 4.500 Euro. Vor dem Kauf sollte man also eine Rechnung aufstellen, um zu ermitteln, wann sich die Investition amortisiert hat.
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