Verkehrsministerium startet „Aktion Landstraße“

In der vergangenen Woche fand im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs Scheuer in Berlin die Auftaktveranstaltung der „Aktion Landstraße“, die vom Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) umgesetzt wird, statt.

Der Ministeriumsvertrater wies auf die Risiken hin, die der Straßenverkehr auf den oft unübersichtlichen Landstraßen mit sich bringt.

„Obwohl sich auf Landstraßen nur etwa ein Viertel der Unfälle mit Personenschäden ereignen, haben wir dort etwa 60 Prozent der Verkehrstoten zu beklagen. Die Gründe: Zu hohe Geschwindigkeit, Unaufmerksamkeit oder Selbstüberschätzung, insbesondere bei jungen Verkehrsteilnehmern. Auch Alkohol- und Drogenkonsum, etwa nach Disko- und Clubbesuchen am Wochenende gehören zu den Unfallursachen. Mit der „Aktion Landstraße“ weisen wir noch stärker auf diese Gefahren hin und werben für vernünftiges und sicheres Fahren. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Motorradfahrer sowie auf junge Pkw-Fahrer bis 24 Jahre. Die sind aufgrund der mangelnden Fahrerfahrung und dem weniger ausgeprägten Gefahrenbewusstsein stärker gefährdet als andere Altersgruppen.“

Die „Aktion Landstraße“ ist Teil des „Verkehrssicherheitsprogramms 2011“ des Bundesverkehrsministeriums. Um insbesondere die jungen Fahrer anzusprechen und zu sensibilisieren setzt die Aktion vor allem auf die neuen Medien: So wird eine interaktive Internetseite entwickelt, ein Musikwettbewerb auf Youtube gestartet und eine Kampagnenseite auf Facebook eingerichtet.

Weitere Informationen zur Verkehrssicherheit stellt das Ministerium hier auf seiner Internetseite bereit.

1 Kommentar

  1. Klar dass Autobahnen wesentlich sicherer sind. Das ist aber kein Grund, noch mehr davon zu bauen, Tempolimit ist der wesentlich bessere Weg, Tempo 90 auf Landstraßen ist völlig ausreichend. Das sollte dann aber auch stärker kontrolliert werden, auch Drängler haben es auf Landstraßen leicht und werden kaum erwischt.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.