Kategorien
Basics

Basics: Autogasanlage

Unter der Rubrik „Die Basics“ sollen in loser Reihenfolge die wesentlichen technischen Elemente und Hintergründe erklärt werden, die im Bereich Autogas – LPG von Relevanz sind. Heute geht es los mit der Autogasanlage.

Das verflüssigte Autogas wird üblicherweise in einem speziellen Drucktank gelagert, der bei einem PKW oder einem Transporter meist im Kofferraum installiert ist (entweder in der Reserveradmulde oder als Zylinder im eigentlichen Stauraum installiert). Der Druck ist bei einem Autogastank minimal, LPG wird bei etwa 5 – 10 bar Druck flüssig gespeichert, bei einem Erdgastank (auch CNG-Tank, der bei Autogasanlagen aber kaum Verwendung findet und deshalb hier nicht näher behandelt werden soll) beträgt er etwa 200 bar.

Das verlüssigte Autogas fließt nun über die Entnahmeleitung in den Motorraum des Fahrzeugs, wo das Gasabsperrventil die Gaszufuhr zum Motor bei Benzinbetrieb unterbricht. Wenn das Fahrzeug im Gasbetrieb betrieben wird, fließt das Autogas durch das Ventil zum Verdampfer-Druckregeler. Dieser hat die Aufgabe, das flüssige Autogas in den gasförmigen Aggregatzustand zu transformieren. Ausserdem wird der Betriebsdruck auf einen optimalen Wert gedrosselt, der sich an den Drehzahlbereichen des Motors orientiert.

Über den Verdampfer-Druckregler gelangt Autogas (jetzt in wirklicher Gasform) in das Mischgerät und wird dort mit Luft vermischt. Dadurch wird das Autogas zündfähig (als Gas-Luftgemisch) und kann direkt über die Drosselkappen des Vergasers durch den Ansaugkrümmer des Motors in die Verbrennungskammer gelangen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.