Autogas ist sauberer als Diesel

Seit dem VW-Skandal sorgen Emissionswerte häufig für Diskussionen. Gerade die umwelt- und gesundheitsschädlichen Stickoxide (NOx) stehen im Fokus. Diese sorgen nicht nur für sauren Regen, sondern schädigen auch die Atmungsorgane der Menschen. Eine nachhaltige Alternative zum Diesel- und Benzinantrieb bieten Pkw mit Autogasanlagen.

In einer Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) wurden die NOx-Emissionen der drei Kraftstoffe Diesel, Benzin und Autogas verglichen. Klarer Testsieger: Autogas. Untersucht wurden drei gleichartige Opel Astra Modelle mit Diesel-, Benzin-, und Autogas-Antrieb. Neben der herkömmlichen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) wurden auch weitere Betriebsarten analysiert – inklusive erweiterter Lastanforderung und Motordrehzahl (RDE-Simulation).

Ergebnis der Studie: Autogas ist klarer Testsieger

LPG-PKW-Button

LPG-PKW-Button

In beinahe allen Bereichen waren die Emissionswerte des Diesel-Fahrzeugs um mehr als das Hundertfache höher als beim Autogas-Fahrzeug. Beispielsweise im NEFZ-Bereich wurden beim Autogas lediglich 2 mg NOx pro kWh gemessen und Diesel schlug mit stolzen 512 mg zu Buche. (Benzin lag bei 11 mg.) Noch katastrophaler schnitt der Diesel-Kraftstoff in der Simulation des realen Straßenbetriebs (RDE) ab. Hier erreichte er einen Wert von 1.740 mg NOx pro kWh. Der alternative Autogas-Antrieb emittierte hingegen nur 10 mg (Benzin: 18 mg).

Fazit: Verlängerung des Steuervorteils für Autogas sinnvoll

„Das Messergebnis zeigt, wie dringlich die Verlängerung des Steuervorteils für Gaskraftstoffe über 2018 hinaus ist“, kommentiert Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Autogas sei an ca. 7.000 Tankstellen in Deutschland verfügbar und stelle somit eine umweltfreundliche Alternative zu Diesel und Benzin dar. Aufgrund des geringen Ausstoßes von CO2, Feinstaub und Stickoxid seien Autogas-Fahrzeuge zur nachhaltigen Mobilität offensichtlich unverzichtbar.

Laut Angaben der Europäischen Umweltagentur gibt es, aufgrund der hohen Stickoxid-Belastung der Luft, allein in Deutschland jährlich etwa 10.000 vorzeitige Todesfälle. In vielen Städten werden die gesetzlichen Stickstoffoxid-Grenzwerte regelmäßig überschritten. Daher ist es nur logisch, dass den Diesel-Fahrzeugen künftig möglicherweise Fahrverbote in deutschen Innenstädten drohen. „Von Fahrverboten werden Autogas-Fahrzeuge nicht betroffen sein“, so Scharr.

Mehr

Mit Autogas wird der Oster-Urlaub günstig – Autogas-Preise in den Urlaubsländern

Wer mit einem Autogas-Fahrzeug in den Oster-Urlaub fährt, tankt nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen Urlaubsländern für die Hälfte. Das ergab eine aktuelle Auswertung der durchschnittlichen Preise für Benzin, Diesel und den Alternativkraftstoff Autogas (Liquefied Petroleum Gas, LPG) im europäischen Ausland.

Wer auf dem Weg zur belgischen Nordseeküste einen Tankstopp einlegen muss, tankt den Liter Autogas für gerade einmal 35 Cent. Wer an die polnische Ostseeküste fährt, tankt in Polen für rund 43 Cent. In Richtung Süden wird es auch richtig günstig: In Kroatien kostet LPG etwa 58 Cent an den günstigsten Tankstellen, in Italien 64 Cent und in Spanien werden 69 Cent für den Liter berechnet.

Mit 40.000 Autogas-Tankstellen in Europa – davon über 6.900 in Deutschland – müssen Fahrer eines Autogas-Fahrzeuges auch unterwegs keinerlei Einschränkungen hinnehmen. „Tanken für die Hälfte und ohne Umwege ist nur mit Autogas möglich“, betont Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG). Anderen Alternativkraftstoffen fehle die entsprechende Infrastruktur.

Autofahrer sollten allerdings die richtige Bezeichnung für Autogas an den europäischen Tankstellen kennen. Während in Polen das Wort Autogaz noch gut verständlich ist, nennt man den Kraftstoff in Kroatien und vielen anderen slawischen Ländern Autoplin, in Italien GPL und in Spanien GLP.

In Deutschland werden aktuell knapp 500.000 Kraftfahrzeuge mit Autogas betrieben. Der Alternativkraftstoff verbrennt CO2-reduziert und weist im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen niedrigere Emissionswerte bei Feinstaub und Stickstoffdioxid auf.

 

Quelle:

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://dvfg.de/infothek/mit-autogas-wird-der-oster-urlaub-guenstig-tanken-fuer-wenige-cent-pro-liter-autogas-preise-in-den/

Mehr

ADAC wählt neuen Präsidenten

Der Erste Vizepräsident des ADAC, August Markl, stellt sich bei der außerordentlichen Hauptversammlung im Dezember als Präsident zur Wahl. Und wird dort aller Wahrscheinlichkeit am 6. Dezember auch gewählt werden. Der 66-Jährige ist seit Februar 2014 kommissarischer Präsident des ADAC, nachdem Peter Meyer vom Amt des Präsidenten zurückgetreten war.

August Markl im Portrait

Der 1948 in München geborene August Markl, Radiologe und ehemaliger Privatdozent an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, ist seit 2011 Erster Vizepräsident des ADAC e.V. Bereits als Student gründete er 1969 zusammen mit weiteren Motorsportfreunden den ADAC Ortsclub Scuderia Magra. Von 1992 bis 2001 war er Vorstandsmitglied des ADAC Regionalclubs Südbayern. Seit 2001 ist er dessen Vorsitzender. Darüber hinaus gehört August Markl seit 14 Jahren dem Verwaltungsrat des ADAC e.V. an und ist Vorsitzender des ADAC Kulturkreises.

Wie geht es weiter mit dem ADAC?

Auch wenn es in den letzten Monaten wieder ruhiger geworden ist: Die Skandale des ADAC sind noch nicht aufgearbeitet. Die Organisation kannte in der Vergangenheit keine „Grenzen“ mehr und entwickelte sich zu einem Wirtschaftsimperium, das überall mitmischen wollte – bis hin zum Betrieb von Fernbuslinien, über deren Einstellung jedoch gerade spekuliert wird, da der Wettbewerb in diesem Geschäft sehr hart tobt. Das alles hat dazu geführt, dass viele Mitglieder den ADAC verlassen und sich kleineren Vereinen angeschlossen haben. Doch nach wie vor ist der ADAC natürlich die unangefochtene Nummer eins in Deutschland. Bleibt zu wünschen, dass sich der Verein unter einem Präsidenten August Markl wieder vermehrt Autothemen zuwendet und mehr Wert auf eine neutrale Haltung legt. Und das geht am besten, wenn man die wirtschaftlichen Aktivitäten deutlich reduziert.

Mehr

Gute Argumente für Autogas!

Laut einer aktuiellen Umfrage des Mineralölkonzerns Aral ist heutzutage der Preisvorteil bei der Entscheidung für ein Auto mehr entscheidend als das Umweltbewusstsein. Da der Gaspreis deutlich niedriger ist als der von Benzin, fährt man auf Autogas praktisch mit viel weniger Geld (LPG bei etwa 50% der Kosten für Benzin oder Diesel im Verhältnis zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Beginns der Heizperiode). Über 70 Cent weniger zahlt der Autogasfahrer, aber nur 23 Prozent von denen berücksichtigen den Umweltschutz als Faktor, der eine entscheidende Rolle beim Einkauf eines Autos spielt. Die Tendenz, dass sich die Zahl der Autogasfahrer erhöht, ist eher steigend und es gibt logische Gründe dafür.

Anbei finden Sie unten 5(fünf) Gründe, warum Autogas und Methan gegenüber den herkömmlichen Kraftstoffen zu wählen sind :

Billiger

Der offensichtlichste Grund. Es gibt kaum jemanden, der einer Tankstelle vorbei fährt und nicht bemerkt, dass die LPG fast zwei Mal billiger als Benzin ist. Wenn man berücksichtigt, dass moderne Einspritzsysteme identische oder sehr ähnliche Verbrauchsleistungen zwischen Benzin und alternative Kraftstoffe gewährleisten, dann ist ihr Preisvorteil noch deutlicher.

Ökologisch vorteilhaft

Das ist nicht weniger wichtig! Eine Studie von CONCAWE, die im Jahr 2010 durchgeführt wurde, zeigt, dass durch die Verbrennung von Autogas 20,3% weniger CO2 als bei Benzin und 10% weniger als der Diesel entfernt wird. Die Emissionen von Kohlenstoffdioxid von Benzin, die im Gegenteil zu LPG emittiert werden, sind 120-180% mehr und die Werte bei Diesel liegen über 2000%. Methan gilt als der sauberste Brennstoff dieser Gruppe.

Geringe Verlustleistung

Gasinjektions der neuen Generation bieten Multipoint-Einspritzung mit präziser optimalen Dosierung an. Das Timing von einem elektronischen Modul, das auf dem Prinzip der Benzin-und Computer arbeitet,wird im Synchron mit ihm gesteuert. Dies ermöglicht 98% der Leistung bei der Umwandlung von Benzin auf LPG

Tankstellennetz

Es gibt mehr als 6700 Tankstellen in Deutschland, und ungefähr 40.000 in ganz Europa, die ständige Versorgung von Autogas anbieten, so dass Autogas auch in den Urlaubsländern erhältlich ist. Automobil-Abgasanlagen erleben gerade einen Boom, daher gibt es auch immer mehr Gastankstellen.

Bessere Motorleistung

Flüssiggas und Methan sind frei von Schwefel und Blei und verbrennen langsamer und fast vollständig im Motorraum – gut für Leistung und Lebensdauer!

 

Mehr

Mobilität muss für deutsche Autofahrer auch in Zukunft bezahlbar bleiben

Deutschlands Autofahrer würden höhere Neuwagenpreise in Kauf nehmen, sofern im Gegenzug mehr Sicherheit, Umweltschutz und Fahrzeugqualität gewährleistet wären. Über die Finanzierung der Infrastruktur für alternative Antriebe herrscht allerdings keine Einigkeit.

Mobilität spielt für den Großteil der Bevölkerung eine bedeutsame Rolle. Dies wird unter anderem deutlich, wenn ein Blick auf Ausgaben geworfen wird, die private Haushalte für ihre Kraftfahrzeuge auf in Kauf nehmen. Laut dem Statistischen Bundesamt wendeten deutsche Haushalte im Jahr 2012 ganze 14,2 Prozent ihres Konsumbudgets für den eigenen Pkw auf. In Anbetracht der Tatsache, dass für Nahrung, Getränke und Tabakwaren nur 13,9 Prozent ausgegeben werden, ist dies ein beeindruckender Wert.

Die Betreiber der Kfz-Börse Autoscout24 wollten herausfinden, wie Kraftfahrer zum Thema Mobilität stehen und welche Ausgaben sie in Kauf nehmen. Es wurde eine Studie durchgeführt, in deren Rahmen 8.800 Kraftfahrer aus ganz Europa befragt wurden. Hierunter befanden sich 1.450 Kraftfahrer aus Deutschland.

Offenheit gegenüber höheren Fahrzeugpreisen

Autoscout Studie 2014

Autoscout Studie 2014

Aus der Befragung geht hervor, dass der Mobilität eine große Bedeutung zugesprochen wird. Allerdings muss diese insbesondere aus Sicht der deutschen Kraftfahrer bezahlbar bleiben. Sie erwarten, dass das Autofahren günstiger als die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bleibt. Eine Bereitschaft zum Umstieg ist jedoch kaum vorhanden. Selbst wenn das Autofahren deutlich teurer wird, würden nur zehn Prozent umsteigen.

Die Bereitschaft, mehr Geld für mehr Leistung zu zahlen, ist jedoch gegeben. Dies ist besonders der Fall, wenn es um das Thema Sicherheit geht. 44 Prozent der Befragten aus Deutschland gaben an, dass sie einen höheren Fahrzeugpreis akzeptieren würden, sofern im Gegenzug mehr Sicherheit geboten wird – zumindest wenn es um die eigene Sicherheit geht. Für eine Erhöhung der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer würden immerhin noch 38 Prozent der Befragten eine Preiserhöhung in Kauf nehmen. Etwas höher liegt die Akzeptanz, wenn Fahrzeuge weniger anfällig für Reparaturen und Wartungsarbeiten wären. Für einen verbesserten Umweltschutz würden außerdem 39 Prozent der Kraftfahrer tiefer in die Tasche greifen.

Ein anderes Bild zeichnet sich ab, wenn ein höherer Fahrzeugpreis auch eine höherwertigere Verarbeitung garantieren würde. Hier liegt die Akzeptanz bei lediglich 21 Prozent – und für zusätzliche Info- und Entertainment Angebote würden sogar nur 16 Prozent der Autofahrer höhere Kfz-Preise akzeptieren. Ähnlich steht es um das Thema Fahrspaß, für das 15 Prozent der Befragten tiefer in die Tasche greifen würden.

Alternative Antriebe bleiben ein strittiges Thema

Zunehmend mehr Kraftfahrer setzen sich mit alternativen Antrieben auseinander. Die Macher der Studie wollten herausfinden, welche Ansichten hinsichtlich der Finanzierung geteilt werden. Viele neue Antriebe können weitläufig nur etabliert werden, wenn zunächst große Investitionen in die Infrastruktur erfolgen.

34 Prozent der Befragten sind der festen Überzeugung, dass die Kosten von denjenigen getragen werden sollen, die alternative Antriebe nutzen. Anderseits vertreten 34 Prozent der Befragten die Meinung, dass die Kosten am besten von der Allgemeinheit getragen und daher mit Steuergeldern abgedeckt werden. Einer ähnlichen Meinung sind weitere 23 Prozent, wobei diese Gruppe sich wünscht, dass ausschließlich Steuergelder mit Kfz-Bezug (z.B. Kfz- oder Mineralölsteuer) zur Finanzierung der Infrastruktur verwendet werden. Lediglich 11 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Autohersteller und Energieversorger die Investitionskosten tragen.

Für weitere Informationen rund um die Studie geht es hier zur Pressemitteilung von Autoscout24.

Mehr

Spirtpreis-Rekord!

Die Preise für Super-Benzin und Diesel haben einen neuen Rekordstand erreicht. Bei Kosten für Diesel von 1,51 Euro, Super E10 von 1,66 Euro kann dem deutschen Autofahrer die Lust am Gasgeben gründlichv ergehen – und der Sprit wird immer teurer und teurer. Da bietet sich ein Umstieg auf alternative Treibstoffe an – Erdgas (1,03 Euro/kg) und Autogas (82 Cent/Liter) können die Kraftstoffkosten halbieren (Preisangaben nach Autobild „Jetzt ein Erdgas-Auto kaufen oder umrüsten?“ vom 18.04.2014).

Der Ersparnis bei den Treibstoffkosten stehen jedoch nicht unerhebliche Kosten für die Autogas-Umrüstung entgegen. Diese belaufen sich je nach Modell ganz grob geschätzt auf 2000 – 3500 Euro für eine LPG-Umrüstung. Eine Erdgas-Umrüstung ist deutlich teurer und für die meisten Autofahrer uninteressant (wenn das Auto nicht ab Werk mit Erdgas fährt).

Mehr

In NRW und Niedersachsen wird 24 Stunden geblitzt!

Es ist wieder soweit! Heute,  am 8. April, findet in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die diesjährige 24-Stunden-Kontrolle gegen rasende Verkehrsteilnehmer statt. An Tausenden Kontrollpunkten werden die Polizeiangestellten die Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgaben überwachen. In NRW werden an ungefähr 5100 Orten Verkehrssünder gejagt und in Niedersachsen werden gegen 900 Polizeibeamten an 425 Kontrollstellen verteilt arbeiten. Der Gepflogenheit entsprechend, haben Niedersachsen und NRW die genauen Kontrollstellen im Voraus angekündigt.

Wenn eine gut gemeinte Kampagne auf Kritik stoßt…

Der durchschnittliche deutsche Fahrer wundert sich wahrscheinlich, inwieweit eine derartige Aktion plausibel ist. Für viele bedeutet der Blitz-Marathon nichts mehr als reine Vergeudung von Ressourcen und Geldmitteln. Und das alles in Zeiten, wenn der Staat am meisten auf die Nachhaltigkeit achten muss. Außerdem würden potentielle Raser nach dem Ende dieser beschleunigten Offensive wieder genau so rücksichtslos fahren wie zuvor.

Wenn wir jedoch die Ergebnisse einer Master-Arbeit des Instituts für Straßenwesen der RWTH Aachen für wahr halten, dann ergibt die Initiative immer noch einen Sinn. Die Befunde dieser Studie, deren Thema ein vergangener Blitz-Marathon war, wurden bei einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt. Sie zeigen, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit in der nachfolgenden Woche an allen kontrollierten Standorten geringer war. Die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße wurde an vier Standorten in Köln und Leverkusen jeweils eine Woche vor und nach der Blitz-Aktion gemessen.

Trotzdem gibt Dirk Kemper vom Institut für Straßenwesen in Aachen zu, dass die genauere Erforschung der Effekte einen längeren Zeitraum erfordert, zudem an Orten, an denen während der Aktion nicht geblitzt wird. Nur auf diese Weise könne festgestellt werden, ob die Autofahrer wirklich vernünftiger geworden sind.

Bürger machen mit

Die Anwohner von NRW durften im Vorhinein mitentscheiden, an welchen Stellen Geschwindigkeitskontrollen ausgeübt werden sollen. Zu diesem Zweck veröffentlichte der Polizeidienst des Landes eine Liste mit möglichen Standpunkten, für die jeder Autofahrer online und telefonisch abstimmen konnte.

Hier noch ein Link zu unserem Artikel zum letzten großen Blitzermarathon im Oktober 2013.

Mehr

ADAC-Skandal nimmt kein Ende!

Bei der Vergabe des „Gelben Engel“ durch den ADAC wurde wesentlich länger gefälscht, wie gestern bekannt wurde. Sowohl die Reihenfolge der platzierten Modelle als auch die Anzahl der abgegebenen Stimmen seien beim Preis für Automobilhersteller fehlerhaft gewesen, teilte der Automobilclub am Montag in München mit. Dadurch sollten die Ergebnisse interessanter und variationsreicher erscheinen, wohingegen die Wähler – also die teilnehmenden ADAC-Mitglieder – einen etwas einseitigeren Geschmack gehabt hätten. Bis ins Jahr 2009 zurück lassen sich solche Fälschungen nachweisen, für frühere Jahre liegen keine Daten mehr vor.

„Die Ergebnisse lassen vermuten, dass einzelne Personen offenbar bereits seit Jahren bei der Preisverleihung die Hersteller und die Öffentlichkeit systematisch getäuscht haben“, so ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair am vergangenen Montag. Volkswagen, Daimler und BMW werden ihre Preise in den nächsten Tagen zurückgeben. „Durch die nun nachgewiesenen Manipulationen bei der Stimmenauswertung hat der ‚Gelbe Engel‘ des ADAC seine Glaubwürdigkeit verloren“,äußerte sich ein BMW-Sprecher gegenüber der BILD am Sonntag.

Im Zuge des ADAC-Skandals hat der Autoclub bereits seinen Präsidenten verloren. Und immer mehr Mitglieder kehren ihm den Rücken und wechseln zu Wettbewerbern wie dem Autoclub von Deutschland oder dem Autoclub Europa.

Mehr