Das Autogas-Tankstellennetz in Deutschland wird immer dichter. So freut sich die deutsche Flüssiggas-Wirtschaft über die stolze Zahl von mittlerweile über 5.850 öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen – Tendenz steigend. dzu kommen noch ca. 1.200 gewerblich genutzte Flüssiggastankstellen, die für die Betankung von firmeneigenen Flottenfahrzeugen mit Autogas genutzt werden können. Die in Relation hohe Anzahl von Firmentankstellen zeigt, dass gerade Unternehmen das Sparpotential von Autogas erkannt haben – und es nutzen.

Die zunehmende Zahl an Autogas-Tankstellen wird durch das wachsende Heer an LPG-PKW befeuert, wobei diese beiden Enwicklungen sich gegenseitig befruchten: Ist erst einmal eine Autogastankstelle in der Nähe, fällt auch die Kaufentscheidung für ein Autogasfahrzeug leichter. In Europa selbst sind derzeit über 5,5 Mio. Autogasfahrzeuge im Einsatz, so der DVFG. In den meisten europäischen Ländern – insbesondere in den Niederlande, Frankreich, Italien und Polen ist daher schon ein flächendeckendes Autogas-Tankstellennetz aufgebaut.

Um Ihnen die Suche nach der nächsten Autogas-Tankstelle einfacher zu machen, hat der … jetzt Listen mit dem ihm bekannten deutschen Autogastankstellen im PDF-Format erstellt. Neben Anschrift und Kontaktdaten finden sich dort auch die Betriebszeiten der Tankstellen – und bei der Mehrzahl auch Hinweise für einen einfachen Anfahrsweg. Die Tabellen sind nach Bundesländern sortiert, was die Orientierung etwas erschwert. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Hier die Einstiegsseite des DVFG zur Übersicht über die Autogas-Tankstellen in Deutschland.

Auch interessant ist in diesem Zusammenhang unser schon etwas älterer Beitrag zum Thema Tankstellenfinder Deutschland.

Flip-Flop Lackierung

27th July 2010

Was es nicht alles gibt: Laut Süddeutscher Zeitung ist jetzt die sogenannte Flip-Flop-Lackierung schwer angesagt. In der Tuner-Szene ist das übrigens nichts neues…

Bei einer solchen Flip-Flop-Lackierung am Auto kommen spezielle Metalleffekt- oder Interferenzlacke zum Einsatz.Die Farbe des PKW ändert sich bei diesen Speziallacken je nach dem einfallenden Licht und dem Blickwinkel, z.B. von Gelb zu Rot. Für diesen Flip-Flop-Effekt sorgen spezielle Pigmente, zitiert die Süddeutsche einen Experten des TÜV Nord in Hannover. Zusätzlich zur Basisfarbe seien dem Lack plättchenförmige Interferenzpigmente aus Aluminium- oder Metalloxid beigemischt, und diese reflektieren das Licht in besonderer Weise – und erzeugen so bei allen Betrachtern einen Aha-Effekt.

Wie das genau funktioniert? Die beigefügten Pigmente verstärken oder schwächen bestimmte Wellenlängen des Lichts. – je nach Betrachtungswinkel überlagern sich die Lichtwellen dann. So kommt es zum gewünschten Effekt. Angeblich sollen diese Lackierungen gerade bei Frauen im heiratsfähigen Alter besonders beliebt sein, entsprechend lackierte PKW zieren so manche Junggesellenabschied. Findige Autovermieter haben diese Mode erkannt und bieten entsprechende Modelle an – denn wer möchte schon direkt sein Auto auf immer und ewig in einer solch gewöhnungsbedürftigen Farbe sehen? Farb-unfreundlichere Gesellen können ja bei ihrem Jungesellen- bzw. Jungesellinenabschied auf konventionellere “Aktionen” wir das gute alte T-Shirt bedrucken zurückgreifen…

Autogas-Fahrzeuge, die weltweit am meisten verbreitete Variante alternativer Antriebskonzepte, sind heute fast immer bivalent ausgelegt. Das bedeutet, dass der Fahrer jederzeit die Wahl hat, den Motor mit herkömmlichem Benzin oder mit der schadstoffarmen Energie Flüssiggas anzutreiben. Gewechselt wird ganz einfach per Schalter am Armaturenbrett. Ist dort die Position „Autogas“ angewählt, dann fährt man nicht nur umweltverträglicher, sondern auch wesentlich preiswerter. Der Gesetzgeber unterstützt nämlich den Einsatz der ökologisch vorbildlichen Autogas-Fahrzeuge mit einem ermäßigten Steuersatz auf den Kraftstoff. Eine Förderung mit durchschlagendem Erfolg: Weil sich die Kosten für eine nachträgliche Ausrüstung mit dem Autogas-Antrieb durch das günstigere Tanken schnell wieder bezahlt machen, ist Autogas auch in Deutschland längst zur Kraftstoff-Alternative Nummer eins geworden.

Mehr und mehr Autogas-Angebote bei Neuwagen

Inzwischen wird neben der Ausrüstung bestehender Fahrzeuge ein zweiter Weg zum „wahren Gasgeben“ immer beliebter: Neuwagen mit Autogas-Antrieb, die entweder direkt vom Hersteller oder über einen festen Ausrüst-Kooperationspartner ausgestattet werden, sind inzwischen auch in Deutschland in großer Vielfalt erhältlich. Der Vorteil: Die Werkskonzepte erlauben eine optimale Motorabstimmung für bivalente Fahrzeuge und maßgeschneiderte Lösungen z. B. beim Tankeinbau. Nahezu alle Kfz-Hersteller haben heute in ihrem Lieferprogramm entsprechende Autogas-Modelle, die im Vergleich mit den entsprechenden Benzinern weder den Fahrkomfort noch die Garantieleistungen einschränken. Dazu zählen z. B. Volkswagen, Opel, Ford, Renault, Mitsubishi, Fiat, Citroen, Volvo, Chevrolet, Subaru und zahlreiche weitere Anbieter, teilweise sowohl mit Pkw- als auch mit Transporter-Modellreihen

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

Autogas wird auch für größere PKW ein Thema. Selbst Geländewagen bekommt man bereits ab Werk mit einer Autogasanlage. So etwa der Subaru Forester mit Autogas / LPG, den die Auto, Motor und Sport gerade erst getestet hat. Hier geht es weiter zum Testbericht des Subaru Forester.

Kurz zusammengefasst kommt die Autozeitschrift zu einem alles in allem überzeugenden Fazit. Aber der Reihe nach: Wenn keine besondere Aktion “läuft”, kommen auf den Käufer eines Autogas-Forester zusätzlich 2900 Euro zu, was noch 400 Euro teurer ist als die Dieselveriante des Geländewagens. Im Langzeittest (ein Jahr wurde der Forester gefahren) konnten sich die Journalisten der Auto, Motor und Sport einen guten Eindruck über den PKW verschaffen, dessen Fahrwerk (“schwammig”) und Lenkung (“unpräzise”) nicht vollständig überzeugen konnten, gerade wenn der Forester über Autobahn gescheucht wurde – aber das sind jetzt auch keine Autogas-spezifischen Kritiken.

Autogasversion des Subaru Forester – Licht und Schatten

Aber es wird auch bzgl. Autogas kritisiert:

Durch den prinzipbedingt erhöhten Verbrauch (im Durchschnitt 13,1 Liter LPG pro 100 Kilometer gegenüber 10,3 Liter Super) reichen die nutzbaren 54 Liter des LPG-Zusatztanks selten für mehr als 400 Kilometer. Die separate, kleine Gas-Tankanzeige arbeitet nicht sehr genau und ist bei Sonneneinstrahlung nur schwer ablesbar. Zudem haftet ihr wie dem gesamten Gasumbau etwas Improvisiertes an, das bei einem Fahrzeugpreis von über 36.000 Euro für den Subaru Forester 2.0 Ecomatic nicht jeder akzeptiert.

Eine solch bescheidene Reichweite von 400 Kilometern ist wirklich für ein Auto, das nun wirklich nicht als Kleinwagen bezeichnet werden kann, etwas zu mager. Die reibungslose Funktionsweise der Autogasanlage im Subaru Forester wird jedoch ausdrücklich gelobt.

Der stark von der Krise mitgenommene Autobauer Opel scheint wieder Tritt zu fassen. Wie Auto, Motor und Sport berichtet, konnte Opel insbesondere aufgrund der großen Nachfrage nach Autogas-Modellen, insbesondere nach dem Opel Corsa mit LPG, auf die für das Werk Eisenach bis zu den Sommerferien geplante Kurzarbeit verzichten.

Es wurde auch Zeit, dass Hersteller wie Opel sich des Themas Autogas einmal etwas intensiver annehmen. Denn das Angebot ab Werk bietet für den Kunden den Vorteil der vollen Herstellergarantie und eine solide technische Entwicklung und Erprobung hinsichtlich Dauerhaltbarkeit und Sicherheit.

„LPG ab Werk“ ist zudem besonders günstig, so Opel: Als Einführungsangebot zahlen Kunden seit Anfang April bei teilnehmenden Opel-Händlern nur die Hälfte des Aufpreises für die Autogas-Umrüstung – ein Preisvorteil von bis zu 1.100 Euro.

Nachdem Klarheit über die Zukunft von Opel herrscht, ziehen die Verkäufe der deutschen Traditionsmarke nach eigenen Angaben wieder an. Dies belegen aktuelle Zulassungszahlen aus Deutschland und Europa. So konnte im Juni der Marktanteil in Deutschland gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent gesteigert werden. Europaweit stiegen die Opel-Zulassungen im Juni gegenüber Mai um 1,4 Prozentpunkte auf 7,54 Prozent – und das trotz Auslaufen staatlicher Förderprogramme in verschiedenen Märkten Europas.

Die Opel Autogas-Modelle schonen Umwelt und Portemonnaie gleichermaßen. Da sich die Spritkosten dank Steuerbegünstigung um rund 40 Prozent senken lassen, gewinnt LPG (Liquefied Petroleum Gas) europaweit zunehmend an Bedeutung – neben Deutschland insbesondere in Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und den Niederlanden.

Auch bei der Kfz-Steuer punktet LPG: Da Autogas etwa 15 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht als Benzin, sparen die Kunden je nach Motorvariante jährlich bis zu 50 Prozent der Kfz-Steuer.

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Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag, den 29. Juni 2006, beschlossen, die Steuerbegünstigung für die Alternativ-Kraftstoffe Erdgas und Flüssiggas gleichermaßen bis zum Jahr 2018 festzulegen. Damit wird eine seit mehreren Jahren andauernde Unsicherheit über die weitere Förderung von Autogas, also Flüssiggas als Kraftstoff, durch das gemeinsame Votum der Koalitionsfraktionen beendet. Nach bisheriger Regelung war Erdgas bis 2020 begünstigt, Autogas dagegen nur bis 2009. In dieser Ungleichbehandlung hatten zahlreiche Politiker einen wettbewerbsverzerrenden Eingriff in den Markt gesehen, für den es weder eine ökologische noch eine politisch nachvollziehbare Grundlage gab. Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) begrüßt, dass die verabschiedete Fassung des Energiesteuergesetzes nun die Chance auf faire Marktbedingungen eröffnet, bei denen die Auswahl einer schadstoffarmen Antriebsvariante den Verbrauchern selbst überlassen wird.

Entscheidung für Autogas

Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungsstadien der beiden Gaskraftstoffe zeigt, dass die Abstimmung der Verbraucher bereits bisher eindeutig zu Gunsten des Autogases ausgefallen ist. Mit mehr als 400.000 flüssiggasbetriebenen Fahrzeugen und einer Infrastruktur von fast 5.800 öffentlich zugänglichen Tankstellen wurde eine Größenordnung erreicht, von der der Kraftstoff Erdgas weit entfernt ist. Nach Ansicht des DVFG wird sich diese dynamische Entwicklung auf Basis der steuerlichen Gleichbehandlung fortsetzen.

Die Fortschreibung der steuerlichen Förderung bestätigt ausdrücklich die zahlreichen Autofahrer, Flottenbetreiber und Tankstellenpächter, die schon bisher auf den schadstoffarmen Kraftstoff Autogas setzten. Auch bei den Kfz-Werkstätten, die Autogas-Ausrüstungen vornehmen, wird jetzt mit einem enormen Nachfrageschub gerechnet. Durch die Gleichstellung ist die notwendige Planungssicherheit gegeben, Autos mit hoher wirtschaftlicher Attraktivität umzurüsten. Es wird zudem erwartet, dass die Entscheidung des Bundestags nun auch Konsequenzen für die Modell-Strategie der Automobilindustrie haben wird. Bisher galt Autogas wegen des geringen technischen Aufwands vornehmlich als ideale Lösung für nachträgliche Ausrüstungen im Fahrzeugbestand. Die großen Kfz-Hersteller, die flüssiggasbetriebene Fahrzeuge seit Jahren im europäischen Ausland serienmäßig anbieten, hatten sich auf dem deutschen Markt bislang wegen der Unsicherheit über die künftige Steuergesetzgebung zurückgehalten. Lediglich einige wenige Fahrzeugmarken wie z. B. Subaru und Chevrolet Deutschland hatten bereits auf das große Verbraucherinteresse reagiert und bieten ihre Modelle auch mit Autogas-Antrieb an. Diesem Schritt könnten jetzt kurzfristig auch weitere Hersteller folgen, so dass die mit dem politischen Beschluss intendierte Schadstoffminderung im Verkehrssektor eine sich stetig verbreiternde Basis erhält.

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

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Andere Zeiten, andere Tests: Der TÜV SÜD hat die Zeichen der Zeit jedenfalls verstanden. Mm Mittwoch, 26. Mai, wurde erstmals die periodische Hauptuntersuchung (HU) an vier MINI E durchgeführt – es soll Kompetenz in Sachen Elektroautos erworben werden.

Was sind die Herausforderungen, wenn Elektrofahrzeuge zukünftig zur Hauptuntersuchung müssen? Welche zusätzlichen Prüfschritte erfordern der Elektro- und Hybridantrieb im Vergleich zum Verbrennungsmotor? Welche Standards müssen im Interesse der Verkehrssicherheit entwickelt werden? Fragen, die TÜV SÜD in den kommenden Monaten beantworten will. Ziele sind, detaillierte Empfehlungen für neue Richtlinien und Prüfpflichtpunkte an die periodische Fahrzeuguntersuchung zu erstellen. „Reine E-Fahrzeuge sind zwar noch selten, was wir aber zunehmend auf den Straßen sehen, sind Hybrid-Autos. Insofern ist es von großer Bedeutung, dass Klarheit geschaffen wird, wie man bei der HU beispielsweise mit dem Thema Hochvolttechnologie umgeht.

Ein weiteres Ziel ist natürlich, dass die TÜV-Untersuchung beim Elektro-Auto genauso bequem und kundenfreundlich ablaufen soll, wie das jetzt bei konventionellen Fahrzeugen der Fall ist.Das größte Augenmerk bei der HU an E-Autos gilt der sogenannten Hochvolt-Technologie.

Eine wichtige Orientierungshilfe dafür bietet die europäische Prüfnorm für elektrische Sicherheit, die bei der Homologation von Elektro-Fahrzeugen zu beachten ist. Geregelt ist dort zum Beispiel die Absicherung und Kennzeichnung aller stromführenden Teile oder die Kennzeichnung der Betriebsbereitschaft oder des Ladevorgangs.

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