Mit Autogas wird der Oster-Urlaub günstig – Autogas-Preise in den Urlaubsländern

Wer mit einem Autogas-Fahrzeug in den Oster-Urlaub fährt, tankt nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen Urlaubsländern für die Hälfte. Das ergab eine aktuelle Auswertung der durchschnittlichen Preise für Benzin, Diesel und den Alternativkraftstoff Autogas (Liquefied Petroleum Gas, LPG) im europäischen Ausland.

Wer auf dem Weg zur belgischen Nordseeküste einen Tankstopp einlegen muss, tankt den Liter Autogas für gerade einmal 35 Cent. Wer an die polnische Ostseeküste fährt, tankt in Polen für rund 43 Cent. In Richtung Süden wird es auch richtig günstig: In Kroatien kostet LPG etwa 58 Cent an den günstigsten Tankstellen, in Italien 64 Cent und in Spanien werden 69 Cent für den Liter berechnet.

Mit 40.000 Autogas-Tankstellen in Europa – davon über 6.900 in Deutschland – müssen Fahrer eines Autogas-Fahrzeuges auch unterwegs keinerlei Einschränkungen hinnehmen. „Tanken für die Hälfte und ohne Umwege ist nur mit Autogas möglich“, betont Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG). Anderen Alternativkraftstoffen fehle die entsprechende Infrastruktur.

Autofahrer sollten allerdings die richtige Bezeichnung für Autogas an den europäischen Tankstellen kennen. Während in Polen das Wort Autogaz noch gut verständlich ist, nennt man den Kraftstoff in Kroatien und vielen anderen slawischen Ländern Autoplin, in Italien GPL und in Spanien GLP.

In Deutschland werden aktuell knapp 500.000 Kraftfahrzeuge mit Autogas betrieben. Der Alternativkraftstoff verbrennt CO2-reduziert und weist im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen niedrigere Emissionswerte bei Feinstaub und Stickstoffdioxid auf.

 

Quelle:

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://dvfg.de/infothek/mit-autogas-wird-der-oster-urlaub-guenstig-tanken-fuer-wenige-cent-pro-liter-autogas-preise-in-den/

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In NRW und Niedersachsen wird 24 Stunden geblitzt!

Es ist wieder soweit! Heute,  am 8. April, findet in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die diesjährige 24-Stunden-Kontrolle gegen rasende Verkehrsteilnehmer statt. An Tausenden Kontrollpunkten werden die Polizeiangestellten die Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgaben überwachen. In NRW werden an ungefähr 5100 Orten Verkehrssünder gejagt und in Niedersachsen werden gegen 900 Polizeibeamten an 425 Kontrollstellen verteilt arbeiten. Der Gepflogenheit entsprechend, haben Niedersachsen und NRW die genauen Kontrollstellen im Voraus angekündigt.

Wenn eine gut gemeinte Kampagne auf Kritik stoßt…

Der durchschnittliche deutsche Fahrer wundert sich wahrscheinlich, inwieweit eine derartige Aktion plausibel ist. Für viele bedeutet der Blitz-Marathon nichts mehr als reine Vergeudung von Ressourcen und Geldmitteln. Und das alles in Zeiten, wenn der Staat am meisten auf die Nachhaltigkeit achten muss. Außerdem würden potentielle Raser nach dem Ende dieser beschleunigten Offensive wieder genau so rücksichtslos fahren wie zuvor.

Wenn wir jedoch die Ergebnisse einer Master-Arbeit des Instituts für Straßenwesen der RWTH Aachen für wahr halten, dann ergibt die Initiative immer noch einen Sinn. Die Befunde dieser Studie, deren Thema ein vergangener Blitz-Marathon war, wurden bei einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt. Sie zeigen, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit in der nachfolgenden Woche an allen kontrollierten Standorten geringer war. Die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße wurde an vier Standorten in Köln und Leverkusen jeweils eine Woche vor und nach der Blitz-Aktion gemessen.

Trotzdem gibt Dirk Kemper vom Institut für Straßenwesen in Aachen zu, dass die genauere Erforschung der Effekte einen längeren Zeitraum erfordert, zudem an Orten, an denen während der Aktion nicht geblitzt wird. Nur auf diese Weise könne festgestellt werden, ob die Autofahrer wirklich vernünftiger geworden sind.

Bürger machen mit

Die Anwohner von NRW durften im Vorhinein mitentscheiden, an welchen Stellen Geschwindigkeitskontrollen ausgeübt werden sollen. Zu diesem Zweck veröffentlichte der Polizeidienst des Landes eine Liste mit möglichen Standpunkten, für die jeder Autofahrer online und telefonisch abstimmen konnte.

Hier noch ein Link zu unserem Artikel zum letzten großen Blitzermarathon im Oktober 2013.

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Saab ist am Ende!

Nun ist der endgültige Schlussstrich erreicht: Saab ist am Ende, der traditionsreiche schwedische PKW-Hersteller hat einen Antrag auf Insolvenz eingereicht. Die Marke, die in den letzen Jahren ohne Anschluss an einen der großen Automobilgiganten ganz auf sich alleine gestellt war, hatte wohl aufgrund ihres geringen Volumens und den geringen Margen in der PKW-Mittelklasse langfristig keine Chance. Mit Saab verschwindet ein Hersteller, dessen Autos man aufgrund der markanten Form leicht erkennen konnte – und davon gibt es leider immer weniger. Der Journalist Jürgen Pander hat auf SPIEGEL online einen sentimentalen Nachruf auf Saab veröffentlicht.

Hier noch die entsprechende Pressemitteilung von Saab vom 19. Dezember 2011.

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Opel: Autogas wird immer beliebter

Der stark von der Krise mitgenommene Autobauer Opel scheint wieder Tritt zu fassen. Wie Auto, Motor und Sport berichtet, konnte Opel insbesondere aufgrund der großen Nachfrage nach Autogas-Modellen, insbesondere nach dem Opel Corsa mit LPG, auf die für das Werk Eisenach bis zu den Sommerferien geplante Kurzarbeit verzichten.

Es wurde auch Zeit, dass Hersteller wie Opel sich des Themas Autogas einmal etwas intensiver annehmen. Denn das Angebot ab Werk bietet für den Kunden den Vorteil der vollen Herstellergarantie und eine solide technische Entwicklung und Erprobung hinsichtlich Dauerhaltbarkeit und Sicherheit.

„LPG ab Werk“ ist zudem besonders günstig, so Opel: Als Einführungsangebot zahlen Kunden seit Anfang April bei teilnehmenden Opel-Händlern nur die Hälfte des Aufpreises für die Autogas-Umrüstung – ein Preisvorteil von bis zu 1.100 Euro.

Nachdem Klarheit über die Zukunft von Opel herrscht, ziehen die Verkäufe der deutschen Traditionsmarke nach eigenen Angaben wieder an. Dies belegen aktuelle Zulassungszahlen aus Deutschland und Europa. So konnte im Juni der Marktanteil in Deutschland gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent gesteigert werden. Europaweit stiegen die Opel-Zulassungen im Juni gegenüber Mai um 1,4 Prozentpunkte auf 7,54 Prozent – und das trotz Auslaufen staatlicher Förderprogramme in verschiedenen Märkten Europas.

Die Opel Autogas-Modelle schonen Umwelt und Portemonnaie gleichermaßen. Da sich die Spritkosten dank Steuerbegünstigung um rund 40 Prozent senken lassen, gewinnt LPG (Liquefied Petroleum Gas) europaweit zunehmend an Bedeutung – neben Deutschland insbesondere in Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und den Niederlanden.

Auch bei der Kfz-Steuer punktet LPG: Da Autogas etwa 15 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht als Benzin, sparen die Kunden je nach Motorvariante jährlich bis zu 50 Prozent der Kfz-Steuer.

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Rückrufaktion bei Toyota, Peugeot und Citroen

Das Image des vermeintlich erfolgreichsten Automobilherstellers der Welt ist kräftig ins Wanken geraten. Aufgrund technischer Probleme mit den Gaspedalen diverser Modelle, die in den letzte Jahren produziert wurden, musste die japanische Automarke Toyota erst in den USA und jetzt auch in Europa eine umfangreiche Rückrufaktion ausrufen – und so etwas ist für die Reputaton äußerst schädlich.

Insbesondere dann, wenn man den Modellen des Herstellers wie in diesem Fall in der Vergangenheit eine ausgezeichnete Verarbeitung unterstellen konnte. Auch in den diversen Rankings von TüV & Co. oder auf Vergleichsseiten wie Autotest schnitten die Corollas und Rav4s von Toyota vorbildlich ab.

Der japanische Autohersteller muss nun europaweit 1,8 Millionen Fahrzeuge wegen des Defekts zurückgerufen, betroffen sind die Modelle Yaris, Corolla, RAV4, Aygo, iQ, Auris, Verso und Avensis. Was war plötzlich passiert?

Derzeit viel interviewte Automobilexperten weisen unter anderem auf das Wachstum hin, das Toyota in seiner jüngsten Vergangenheit erlebt hat und das die Marke zum weltweit größten Volumenhersteller machte. Hierbei wurden möglicherweise die hohen Qualitätsstandarts nicht mehr so genau eingehalten wie in der Vergangenheit.

Durch massive Neueinstellungen und den Aufbau weiterer Werke könnte auch die Qualifikation des Produktionspersonals abgenommen haben. Ein andere Grund könnte darin liegen, dass auch Toyota mit immer mehr Modelle auf den Markt gekommen ist – wodurch die Verkaufszahlen der einzelnen Fahrzeugvarianten geringer werden und dadurch tendenziell an der Entwicklung, insbesondere an den eigenen Tests, gespart werden muss. Letzteres ist in der Vergangenheit übrigens auch bei Mercedes Benz erkennbar gewesen.

Doch ist damit die Erfolgsgeschichte von Toyota beendet? Wohl kaum, denn qualitativ sind die PKW immer noch ganz oben anzusiedeln, auch wenn es nun erste Kratzer im Toyota-Lack gibt. Doch man soll auch nicht vergessen, dass die Firma mit dem Toyota Prius das weltweit erfolgreichste Hybrid-Modell in seinem Portfolio hat und hier noch enormes Wachstumspotential vorhanden sein wird.

Und noch eine aktuelle Nachricht zum Gaspedal-Problem: Heute wurde bekannt, dass auch der Peugeot 107 und der Citroen C1 von einer Rückrufaktion betroffen sind. Knapp 10 000 PKW der beiden Kleinstwagenmodelle aus dem Bauzeitraum Anfang 2005 bis Sommer 2009, der mit dem Toyota Aygo baugleich ist und im selben Werk in Tschechien produziert wird, werden in die deutsche Werkstätten zurückgerufen.

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Nicht genug Winterreifen für Kleinwagen?

Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, droht für die gerade beginnende Winterreifensaison ein Engpass bei Winterreifen für Kleinwagen. Durch die Verschrottungsprämie und die damit einhergehende starke Nachfrage an Kleinwagen sind nun überdurchschnittlich viele Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs, die Winterreifen in den Größen 14, 15 und 16 Zoll benötigen. Diese waren in den letzten Jahren eher weniger gefragt, so Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer beim Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) gegenüber der „Automobilwoche“.

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Die vielen neuen Kleinwagen, die größtenteils nur mit Sommerreifen gekauft sein durften (der Ansturm auf die Autohäuser mit der Verschrottungsprämie begann ja erst, als der Winter praktisch schon vorbei war), bringen die Verkaufsplanung der Reifenhändler mächtig durcheinander.

„Zum Ende des Monats September haben uns die maßgeblichen Hersteller gegenüber 2008 eine um 27 Prozent höhere Auslieferung von Winterreifen an die Händler gemeldet“, wurde Drechsler in der Automobilwoche weiter zitiert.

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